Structured Procrastination

Ich habe schon oft an mir beobachtet, dass ich keineswegs nur faul bin und gar nichts tue, sondern dass ich nie das mache, was gerade am wichtigsten erscheint. Somit ist die wichtigste Aufgabe die ich habe immer eine starke Motivation andere Dinge zu tun, die teilweise durchaus sinnvoll sind, wie z.B. Fenster putzen oder Blogeinträge zu schreiben. In Ansätzen kennt das vermutlich jeder ein bisschen, aber glaubt mir, bei mir ist das extrem. Dadurch kam ich auf die Idee, dass ich mir also, um mich zu etwas zu motivieren, einfach eine noch wichtigere und unangenehmere Aufgabe stellen muss, und schon würde sich die Blockade lösen, die bis dahin verhindert hat das zuvor wichtigste zu tun. Wie so oft war ich mit dieser Idee aber nicht der erste, und es gibt offensichtlich Menschen, deren Verhaltensmuster in erschreckender Weise dem meinigen bis ins Detail entspricht. Netterweise hat das so jemand mal sehr schön aufgeschrieben. Und irgendwie ist es auch beruhigend, dass man nicht alleine ist. Das bin ich:

I’m not wasting time.
I’m a structured procrastinator.

(Ich habe das natürlich entdeckt, als ich mich gerade erfolgreich um das Schreiben einer Veröffentlichung gedrückt habe.)

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