Cast Away: Verschollen in Berlin

Göttingen, im Mai 2005

Vorfall: Vermisste Person
Aktenzeichen 10 cast-away 4711/2005

Vermisst wird Sabine J. aus G. (nicht G-Punkt!)

Zur Person: Sabine J. wurde zum letzten mal vor gefühlt 7 Wochen in G. gesehen und ist seitdem verschollen. Muttertag ist um, Pfingsten ist vorbei und Frau S. ist immer noch in „Berlin“. Nun möchte ich mich auf diesem Wege an die Entführer, man muß an dieser Stelle wohl von einer Entführungstat ausgehen, wenden:

Phantomfoto…Quatsch…Archivfoto von Frau S.

Man beachte die zwielichtigen Gestalten im Bildseitenhintergrundrandbereich. Auffällig ist Person A, die ihr Gesicht leidlich zu verdecken versucht (Schlechtes Gewissen wegen geplanter Entführungstat ?!) und Person B, die Ihr Gesicht nicht schnell genug zu verdecken vermochte.

Möglicher Täter oder nur Otto-Normal-Bürger?!

Es wird angenommen, dass diese beiden Männer mit der Tat in Verbindung zu setzten lassen sind. Weiter Hinweise bitte an diesen oder andere Blogs.

Audio Version 1
für Menschen, die wo nicht gut lesen tun können.

Audio-Version 2
im Nu-Age-Style.

Audio-Version 3
im Herr-Lehmann-meets-Paulchen-Panther-Mix.

Audio-Version 4
im Gedächtnisprotokollmix.

9 Gedanken zu „Cast Away: Verschollen in Berlin

  1. Arm dran! Naja, aber ich sag mal: lieber Arm dran als Bein ab.
    Sie haben mir heute den Laptop mit in den Keller gegeben und mittags die Erlaubnis zum einloggen. Sozusagen bin ich jetzt die erste Online- Geisel. Aber, ich kann nicht klagen.
    Manchmal sag ich schon Mutti und Papa zu ihnen, so gut behandeln sie mich!
    Daß der ganze Aufenthalt hier eher unfreiwillig ist, vergesse ich oft, wenn ich so barfuß und nur mit einem knappen Negligé bekleidet, im Garten, an den Apfelbaum gekettet, die Nacht verbringe. Ich freue mich schon auf den August, dann ist das auch nicht mehr soooo schlimm.
    Wie ihr seht- kein Grund zur Veranlassung!
    Mir geht’s, den entführerischen Umständen entsprechend, gut.

    Bine
    alias G- Punkt

  2. Liebste Frau S-Punkt,

    wir freuen uns alle, dass wir ein Lebenszeichen von Ihnen erhalten haben, und dass es Dir gut geht.
    Die Annahme einer dem Opfer (in diesem Falle Sie Frau S.) unbewussten Entführungstat durch psycholgisch higly skilled Entführungspersonal hat sich leider als richtig erwiesen. Bei der sog. UKN (unconscious kidnapping) kann es unter Umständen zu einem temporären Oslo-Syndrom kommen (Tipp: Lassen Sie sich nicht auf eventuelle Adoptionsangebote durch Ihre Entführer/Eltern ein, das ist doof und gibt nachher nur viel Papierkrieg bei der Deadoptionen).
    Weiterhin kann bei schlichten Gemütern die sexuelle Appetenz etwas ansteigen, was sich in ihrer Kleidungswahl widerspiegelt.
    (Bitte bringen Sie Fotos von sich mit, damit wir diese hier im HQ wissenschaftlich auswerten können, ich und meine Science-Boys)
    Im Weiteren…bewahren Sie bitte Ruhe und wackeln Sie nicht so viel an dem Baum rum, sonst fallen eventuell zu viele Äpfel vom Baum – Es könnten Sie Schadensersatzforderungen durch den Besitzer (Ernteausfall) erwarten.
    Sie sehen, wir hier im Rescue-Headquarter sind absolute pros auf dem Gebiet der Dingenshier-Befreiung-und-so und arbeiten gerade an einem
    Interceptionplan, also:

    Rufen Sie nicht an, wir rufen Sie an !!!

    codename: normalissimo fra malati

  3. Hallo Bine,
    ich habe von Anne erfahren, dass Du wohl doch nicht entführt wurdest, sondern dein Ärmchen Probleme macht.
    Gute Besserung und liebe Grüße aus Göttingen
    Paul:)
    PS: Probier die nächsten Tage das Tennisspielen, Reckturnen oder Kugelstoßen einzuschränken.

  4. Hallo Bine,
    ich habe von Anne erfahren, dass Du wohl doch nicht entführt wurdest, sondern dein Ärmchen Probleme macht.
    Gute Besserung und liebe Grüße aus Göttingen
    Paul:)
    PS: Probier die nächsten Tage das Tennisspielen, Reckturnen oder Kugelstoßen einzuschränken.

  5. Mist…da ist mir ein Kommentar zu viel aus der Feder gehuscht…

  6. Hallo Paul,

    danke für den lieben Gruß…und den anderen auch:).
    Hoffe, daß ich bald wieder nach Göttingen kann.
    Drück mir die Daumen! Hab se zwar noch alle, aber der eine ist zu schwach dafür.

    Deine Bine Bone

  7. Huhu – äh-
    codename: malatissimo fra normali
    In meiner nun schon gefühlte 875 Tage 10 Stunden, 2min, maja jedenfalls ziemlich lange andauerden Gefangenschaft, habe ich begonnen mit dem „Murchen“. Ja das Murchen. Kann ich nur jedem von euch empfehlen.
    Das ist eine Mischung zwischem dem Quacken einer Ente und dem eines Frosches.
    Ich hab jetzt schon einigermaßen Perfektion darin erreicht und heute abend tragen wir hier schon die deutschen Meisterschaften aus.
    Wir- mmhh.. naja der Raul und ich.
    Raul ist eine Kellerassel puertoricanischer Abstammung. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, was auch daran liegen könnte, daß seitdem Rauls Eltern im Koffer meiner Entführer entkommen konnten (ja ich muß mich jetzt nur noch über online- bioläden versorgen) er nicht mehr so akzeptiert war, unter den Seinen.(unter uns: ich glaube eh nicht das der Vater Puertoricaner war, jedenfalls machen die weißen Schuppen und roten Augen eher einen nordischen Eindruck, obwohl die auch im Süden wenig Sonne bekommen……)Na wie auch immer- die wollten ihn nichmehr!
    Also mir geht’s hier gut. Wie gesagt: wir machen heute abend den Keller unsicher!
    Es grüßen euch
    Bine Bone und der Raul
    (er kann das nicht so direkt sagen, aber ich glaube er hat gewunken)
    Ciao Ciao

  8. Liebste Frau Bone,

    es freut mich zu lesen, dass Du Freunde gefunden hast, wenn auch nur wirbellose. Auch die Entwicklung eines Hobbies, wie dem Murchen (wurde übrigens letzten Dienstag olympisch und den Donnerstag drauf wieder abgeschafft) kann über die Eintönigkeit einer Entführungssituation hinweghelfen. Ich selber habe eine Deiner Situation ähnliche Grenzerfahrung gemacht:
    Ich war einmal 30 Minuten in einer IC-Toilette eingesperrt, da ich den Toilettenabzug nicht betätigen durfte; der Zug wartete auf dem Bahnhof auf einen Gegenzug, welcher Verspätung hatte. Mir hat in dieser terminal psychoaktiven Situation ebenfalls die Entwicklung eines Hobbies über ernstes seelisches Leiden hinweggeholfen: Das Golfspielen.
    Ich begann mit dem Golfunterricht mit einem Handycap von 8 und einem einfachen Putting-Grass-Patter mit holzlaminiertem Handknauf und erreichte Loch 7 mit 15 unter par. Nach wenigen Lessionen bemerkte mein Personal Trainer Gunther-Maria Gauspohl, dass ich mein Standbein beim 90-Degree-Swing zu sehr seitlich belastete und verschwandt ins Clubhaus um einen neuen Dings zu holen. Er kam nie wieder, das traf mich sehr. Dennoch, ich verlebte dann noch eine Schöne Zeit mit meinem Caddy Gabriell Meier-Müller-Schulze; wir freundeten uns sehr schnell an, da wir bemerketen, dass wir ebenfalls ein anderes Hobby teilten: das Gurkensalat kaputtkochen.
    Wir heirateten (per Fax, Internet gab es zu der Zeit noch nicht) wenig später und lebten glücklich miteinander. Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass wir uns wahrscheinlich auseinandergelebt haben und ließ mich sicherheitshalber scheiden.
    Der Zug fuhr weiter, ich Zog die Spülung.
    Ich habe Gabriell nie wieder gesehen.

    Du siehst: Du bist nicht allein. Jeder hat docheinmal so eine WC-Golfcaddy-Heirats-und-wieder-Scheidungs-Sache in einer Zug-Toilette erleben müssen.
    Kopf hoch und liebe Grüße noch an Raul und bis die days in G-Punkt
    Frosch ohne Namen

  9. Pingback: kaputtendorf » Breaking News: Bine is back !!!

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