Kopierer sind keine Räuber

Passend zu dem Sony-Skandal bin ich durch einen interessanten Artikel auf heise.de über den Start einer neuen Online-Kampagne für die Rechte der Privatkopierer auch auf eine andere, ganz ähnliche Seite gestoßen, die es schon seit März diesen Jahres gibt: iRights.info. Ich kann die Lektüre der dortigen Artikel nur wärmstens empfehlen. Es ist erfrischend, mal etwas anderes in diesem Zusammenhang zu sehen, als die Androhung der analen Penetration durch zukünftige Knastkollegen.

Es ist ja z.B. verboten, bei Tauschbörsen „offensichtlich rechtswidrig hergestelltes“ Material herunterzuladen. Dazu folgender interessanter Absatz:

Ist ein Film dagegen bereits im Fernsehen gelaufen, wäre eine digitale Kopie desselben, die in einer Tauschbörse angeboten wird, nicht ohne weiteres „offensichtlich rechtswidrig hergestellt“ worden. Es könnte sich ja auch um eine rechtmäßig hergestellte Privatkopie handeln. Neben diesen wohl eindeutigen Fällen ist jedoch noch vieles unklar.

Es scheint also demnach unstrittig zu sein, dass weder eine vom Fernsehen erstellte Kopie noch das herunterladen eines solchen Filmes rechtswidrig ist. Weiterlesen