„Ficken“ ist ein Wort wie jedes andere. Warum?

Eine (semi-)freie Assoziation

Diese Frage bewegt mich schon seit geraumer Zeit. Warum gibt es diese Ungleichgewichtung zwischen verschiedenen Worten? Sind einige Worte gleicher als gleich?

Was können WIR persönlich als Individuen des privaten Lebens im Alltag dagegen unternehmen? Fragen die nur weiter Fragen aufwerfen lassen. Ist das vielleicht ein neuer Weg der Demographie oder gar in die Domoskopie? Wer definiert eigentlich, welches Wort mehr wert ist, als ein anderes, im gesellschaftlichen Sinne selbstredend.

Ein kleines Beispiel:

„Der Hund ist grün. „

Warum stößt uns die Semantik dieses Satze ab? Wer ist Schuld daran. Sind es unsere Eltern, die uns beigebracht haben, dass Hunde nie grün sind. Oder ist es nur eine Facette der Realität?

Ein Weiteres ernüchterndes Beispiel:

„Der Hund ist gelb-grün.“

Dieser Satz kommt uns selbstverständlich vor. Warum? Sind es dieselben Grundannahmen, die uns zu der Meinung haben gelangen lassen, dass die Erde ein Wurstbonbon ist? Sind dort Parallelen zur Doppeldeutigkeit der Definition zu erkennen, obwohl wir damals auch noch nicht wußten warum Gurkendrops nicht abführend wirken?

Außerdem, hat irgendwer sich einmal die Mühe gemacht auch nur ein einziges Wort zu fragen, was es eigentlich möchte im Leben. Vielleicht eine Familie, Abitur oder einen iPod.

Ich denke…Nein.

Ich beklage diese Unbedachtheit des Umganges.

Noch ein Beispiel direkt aus dem Live:

„Ich fühle mich wie eine Seegurke.“

Ein sehr häufig benutzes Diaphragma für den Gefühlslevel der Exhaustedheit. Wer kennt es nicht, dieses Gefühl? Aber wann oder wo symbolisiert diese Allegorie etwas naheliegenderes als zB. Liebe? Die Gurke wurde sicherlich nie gefragt!

Doch eine allerletzte exemplarische Beispielhaftigkeit sei mir noch erlaubt:

„Toilette.“

Dieses einfache Wort berührt in jedem von uns etwas, aber was und wieso? Es ist doch per se nicht wertvoller als das Wort „Knorpelscheide“.

Oder etwa doch?

Verstörend, nicht war?

Ich glaube ich habe Euch allen etwas Denkstoff mit auf den Weg gegeben und freue mich, dass es Euch gibt.

Liebe Grüße

Euer Paul

11 Gedanken zu “„Ficken“ ist ein Wort wie jedes andere. Warum?

  1. Hallo Paul
    Die Mitfeierin hat nur kurz was geschrieben und viel feedback bekommen (ohne dass sie es erwartet oder beabsichtigt hätte). Nun habe ich Mitleid, dass du zu deinem langen (sinnlosen) Eintrag noch gar keine Kommentare bekommen hast: Hier hast du´s!

  2. Ja ne is klar.
    Von mir auch ’ne Runde Mitleid und Dank für diesen wirklich hervorragenden Beitrag. Gut, dass wir mal drüber geredet haben. Ausserdem kann ich beim Kommentar der Mitfeierin nicht mitreden.

  3. Lieber Paul,

    ich verehre Dich für Ihre unbeschreibliche Wortgewandtheit und schier unendliche Intellogenz. Sie haben sicherlich viele Liebessklavinen zum Putzen und für weiter Aufgaben aus dem häuslichen Bereich. Trotzdem, wie lang ist die Warteliste, ich würde mich gerne draufsetzen.

    in lemniskatöser Bewunderung

    Ihre

    Susanne

  4. Paul mein Schatz,

    und wenn ich 16 und noch besser gebaut bin als Susanne 18?
    Ich verspreche auch, dass ich nicht älter werde!
    Ich kenne mich zwar nicht aus mit Putzen. Aber bin sonst sehr gut in Sport.
    Ach ja. Und Sockensortieren mache ich am liebsten, wenn ich nicht gerade mit meinen Freundinnen über dich rede.

    Geduldig auf dich wartende Sandra

  5. Paul! Ein gutgemeinter Ratschlag von mir:

    Alle sind Schlampen außer Mutti!

  6. Susanne, mein Schätzchen, ich kann es gar nicht mit ansehen, wie Paul dich behandelt und betitelt! Der weiß doch gar nicht, was gut ist.
    Ich würde dich sofort nehmen, auch wenn du nur reiten kannst. Da kann man ja auch schon viel mit anfangen.
    Na, wie wär’s denn mit uns beiden Hübschen?

  7. Liebste Sandra,

    ich stehe mehr so auf innere Werte, wie Cholesterin und so. Aber trotzdem vielen Dank für das Interesse. Außerdem bist Du zu alt.

    Paul

  8. Da bin ich ganz zufällig auf diesen Thread gestoßen und dann muß ich solche menschenverachtenden Dinge lesen…
    Wie kann man so mit einem 16-jährigen Mädchen umgehen? Die noch in der Blütezeit ihrer Jugend steckt! Ihr zu sagen , dass sie zu alt ist, grenzt ja schon fast an ein Verbrechen!
    Ich bin froh , dass ich sie , Herr Paul, nicht persönlich kenne- ich glaube , ich würde mich sonst vergessen.

  9. Liebe Susanne , auch ich habe mit Erschrecken gelesen , in welchem Maße sie sich hier gegenüber Herrn Paul anpreisen.
    Haben sie das wirklich nötig ? Ich kann mir nicht vorstellen , dass so ein junges Mädchen wie sie nichts weiter als Reiten zu bieten hat.
    Besinnen sie sich einfach mal und dann werden sie ganz sicher viele versteckte Talente bei sich entdecken!
    Und selbst wenn es nur das Putzen ist , dann können sie doch damit etwas Besseres machen , als sich für Herrn Paul die Hände schmutzig zu machen.
    Dieser Mann hat sie absolut nicht verdient – entwickeln sie einfach mehr Selbstbewusstsein !
    Glauben sie einer erfahrenen Dame….

  10. Paul,

    schon in Deiner Schulzeit haben andere für Dich festgestellt, dass das Wort „Ficken“ auch durch häufige Iteration nicht schöner wird.

    Auch heute ist das Wort dadurch nicht gleicher! Und schöner geht’s eh nicht mehr.

    Weil Du Dir nicht die Hände an den blutjungen Dingern schmutzig machen willst – meine sind’s schon.

    Danke!

    V!

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